Schminkhilfe, Schminkersatz, das i-Tüpfelchen für die Schönheit - viele Frauen möchten durch ein Permanent Make up perfektes Aussehen über Jahre erreichen.
Leider haben auch Unberufene in diesem Beruf ihre Hände im Spiel. Viele Frauen müssen hierdurch leidvolle Erfahrungen machen.
Auf der folgenden Seite werden unterschiedliche Fälle beschrieben, in denen nach schrecklichen Erfahrungen doch noch geholfen werden konnte. |
Ziel der Korrektur einer so genannten "Verzeichnung" ist - neben einer möglichst vollständigen Entfernung der ungewünschten Pigmentierung - ein in ästhetischer Hinsicht für die Kundin akzeptables Ergebnis zu erzielen.
Die Möglichkeiten einer solchen Korrektur sind damit in aller Regel von vornherein begrenzt.
In schwierigen Fällen ist zudem eine Korrektur mit Pigmentiermethoden alleine nicht erreichbar; d.h. unter Umständen ist eine Kombination von unterschiedlichen Maßnahmen in Abstimmung mit der Kundin erforderlich. |
 Die Festlegung der geeigneten Behandlungskonzeption hängt ab von: - Qualität und Quantität des vormals eingesetzten Pigments der jeweils angewandten Pigmentiermethode (handgestochen oder maschinell)
- den individuellen Hauteigenschaften des Hilfesuchenden
- sowie der Lokalisation und der Ausdehnung der pigmentierten Hautareale
Folglich muss der Pigmentierer bereits im Zuge des Beratungsgespräches in der Lage sein, die Grenzen seiner Methodik zu erkennen und ggf. auch auf einen Facharzt verweisen. Plastische Chirurgen wenden unter anderen folgende Behandlungsmethoden an, um die unerwünschte Pigmentierung zunächst einmal weitestgehend zu entfernen: - Ätzung der betroffenen Hautareale
- Dermabrasion (= Hautschleifung)
- thermische Kauterung mit Argon- bzw. Kohlendioxidlasern
- Kryochirurgie
- Extraktion eingebrachter Farbstoffe durch Salabrasion oder
- Exzision (operative Entfernung)
Die genaue Darstellung der jeweiligen Therapie sowie deren mögliche Nebenwirkungen und Nachteile (z.B. gesteigerte Reaktionsbereitschaft auf Bestandteile des Ätzmittels, posttherapeutisch stärkere Keloidbildung, nicht entfernbare Restpigmentierungen) würden den Rahmen dieses Internetauftritts sprengen. In Fällen, in denen ein solcher Behandlungsschritt angezeigt ist, würde ein sofortiges, vorschnelles Überpigmentieren keinesfalls zum optimalen und gewünschten Korrekturergebnis führen. Permanent Make up Spezialisten haben lediglich die Möglichkeit, die betroffenen Hautstellen entweder mit einem passenden Hautton oder dem für die Kundin besser geeigneten Farbton über zu pigmentieren. Da regelmäßig Kundinnen zu Schneider-Kosmetik kommen, die eine unschöne Fremdzeichnung anderenorts erhalten haben, nutzen wir ein Gerät, das ähnlich einem Elektrotom, mit dem Ärzte kleine Schnitte und die gezielte Ablösungen der obersten Hautschichten ausführen, Tätowierungen und Verzeichnungen ästhetisch befriedigend entfernen kann. Außerdem benutzen Visagisten von PERMANENT-Line für die Korrektur allein 12 Grundfarben im Hauttonbereich, die untereinander mischbar sind, so dass wir jeden Hautton bestmöglich zeichnen können. Das Überzeichnen mit Hauttönen hat jedoch immer den Nachteil, dass die überpigmentierten Hautareale nicht mitbräunen. Folglich können mit dieser Methode nur kleinste Flächenkorrekturen vorgenommen werden, sofern nicht anschließend mit der Zielfarbe das Make up komplettiert wird. Dies wiederum geht nur, wenn die Form der Erstzeichnung weitestgehend beibehalten werden kann. |
Diese junge Frau hat bei einem anderen Permanent Make-up Anbieter zu dunkle, flächig aufgefüllte Augenbrauen erhalten. Sie kam auf Grund einer persönlichen Empfehlung zu uns mit dem Wunsch einer deutlichen Aufhellung.
Nur selten müssen Augenbrauenver-zeichnungen operativ entfernt werden. | | 
| Meist kann den Betroffenen geholfen werden, indem wir zunächst feine hautfarbene Linien zur optischen Auflockerung der Brauen einarbeiten. | Danach werden in der gewünschten, einer natürlicher wirkenden Farbe, Härchenlinien einpigmentiert. | 
| . Kundin: “Meine flächig schattierten Augenbrauen waren für mich ein tägliches Schminkproblem. Die Korrektur dieser unnatürlich wirkenden Pigmentierung war zeitaufwändiger und teurer als die Gestaltung einer Original Permanent-Line Härchenaugenbraue.
Deshalb kann ich nur jedem raten, gleich zum Permanent Make-up Spezialisten zu gehen.” |
 Frau D. aus Bad Homburg berichtet: "Ich habe mir von einem Permanent Make up versprochen, dass die Lücken, die meine Brauen damals aufwiesen, sich mit ein paar Strichelchen schließen lassen. Nach kurzem Recherchieren fand ich eine Kosmetikerin in Mannheim, die von sich behauptete, dass sie ganz natürlich wirkende Härchenbrauen zeichnen könne.
In einem Beratungsgespräch wurde lediglich die Farbe, die zum Pigmentieren genommen werden sollte, gemeinsam festgelegt. Wir entschieden uns entsprechend meiner Haarfarbe für schwarz. Dann zeichnete die Kosmetikerin so viele lange Striche in die Haut, dass meine Brauen ein dämonisches Aussehen bekamen.
Ich verließ das Institut geschockt, nach einer fast 2-stündigen, schmerzhaften Prozedur." . | | Da Frau D. viele eigene Brauenhärchen besitzt und sich die Verzeichnung weitestgehend innerhalb der natürlichen Brauenform befand, entschieden wir uns dafür, die gesamte Brauenpartie zunächst mehrfach mit einem auf-hellenden Hautton zu überzeichnen. | In einem zweiten Schritt wurden grau-braune Härchen in die vorhandenen Lücken gezeichnet.
Der Goldanteil in der Farbe sollte die kalte Farbe des noch verbliebenen Farbtons ausgleichen. | | . Eine Korrektur der Augenbrauenform und Farbe in feinsten Härchen ist bei massiv verzeichneten Augenbrauen oft nicht mehr möglich.
Wenn Formen völlig deplaziert sind, mit Aufhellern nicht mehr zu vertuschen sind und/oder mit viel zu dunklen Farben zu tief implantiert wurden - dann bleibt nur noch der Weg zum Chirurgen. |
 | Frau N. ist eine modisch-extravagante Frau. Ihre fehlenden Augenbrauen waren immer schon ihr Hauptproblem beim Schminken. | Da sie die tägliche Malerei leid war, ging sie 1950 zu einem Berliner Tätowierer, dem sie den Wunsch nach jahrelang haltbaren Brauen vortrug.
Das Ergebnis dieser Arbeit war alles andere als schön. Nicht nur, dass die Brauen zu nah an der Nasenwurzel begannen, die rechte Seite besaß auch einen höheren Schwung als die linke Braue.
| 
| . Dreiundzwanzig Jahre blieb das Eintätowierte fast unverändert schwarz. Es wurde nur minimal heller und erhielt die unschöne, für Eisenoxide typische bläuliche Verfärbung.
Frau N. war wiederum gezwungen, sich täglich die Brauen zu schminken, diesmal zu überschminken. Sie deckte die Brauenanfänge bis über den inneren Augenwinkel mit einem Abdeckstift und die mit dem langsamen Verblassen immer mehr unnatürlich kalt schimmernde Tattoo-Farbe der Brauen mit einem gold-bräunlichen Make up ab. 1. Operation 1973 entschied sie sich für die operative Entfernung ihres erworbenen Schminkproblems. Nachdem die Narbe gut verheilt war, schlug ihr der behandelnde plastische Chirurg vor, die nun erforderliche Brauenpigmentierung selbst vorzunehmen. | 
| Ohne eigene Arbeiten des Arztes gesehen und eine ausführliche Beratung erhalten zu haben, willigte Frau N. ein; schließlich besaß er nach der gelungenen Operation ihr Vertrauen.
Sie berichtet: "Die Brauen, die nun entstanden, waren wieder unter-schiedlich hoch und zu steil eingezeichnet worden. Im Narbenbereich war die Haut fleckig-grau, ansonsten waren die Brauen wieder zwei kompakte, dunkle Balken." . | | | Frau N. suchte, weil sie wiederum unzufrieden war und sie nicht in kürzester Zeit einen Nachbehandlungs-termin erhielt, wenige Wochen später noch eine 3. Adresse auf.
Dort verbreiterte man die Zeichnung, um einen Formausgleich zu schaffen und verschlechterte damit das Ergebnis. "Ich war am verzweifeln, weil ich offensichtlich vom Regen in die Traufe gekommen war." | | . Ein Fernsehbeitrag machte ihr neuen Mut. Im Januar 1994 sah sie auf RTL Stern-TV, in der Frau Barbara Schneider Gelegenheit erhielt, die von ihr 1986 entwickelte Technik zum Zeichnen von Härchenaugenbrauen vorzustellen.
Frau N. setzte sich darauf hin mit ihr in Verbindung, die ihr riet, die Brauen ein zweites Mal operativ entfernen zu lassen, da man durch bloßes Überzeichnen der schwarzen, unterschiedlich gestalteten und viel zu steil verlaufenden Brauen kein optimales Ergebnis hätte erreichen können. 2. Operation: Die Leidgeplagte ging diesmal auf Empfehlung von Frau Schneider zu der Plastischen Chirurgin Dr. Christine Decker. . | | Diese wählte die Schnittführung so, dass ein positiver Straffungseffekt des Oberlids als angenehmer Nebeneffekt bewirkt werden konnte. | Sechs Wochen später erhielt Frau N. endlich eine natürlich erscheinende Härchen-Augenbrauenzeichnung, mit der sie sich sofort identifizieren konnte.
Sie schenkte Frau Schneider darauf hin auch das Vertrauen für eine Eyelinerzeichnung und eine komplette Lippenfarbauffrischung. | | | |
Es scheint, als fehle innerhalb der jüngst aufblühenden Branche zumindest einigen Permanent Make up-Anbietern im weitesten Sinne eine Dienstleistungsethik, die es gewohnt ist, das Kundeninteresse, und damit die Verantwortung für den Kunden, vor pekuniäres Interesse zu stellen. - Da ist die aufgeschlossene Kundin, die sich zu schnell anvertraut.
- Da ist der Dienstleister, welcher der Kundin mehr verspricht, als er halten kann.
- Da ist schließlich die enttäuschte Kundin.
|
|