Grundsätzlich sollten sie sich gut und gesund fühlen, bevor Sie eine Behandlung durchführen lassen. Es gibt jedoch auch Krankheitsbilder, die dazu führen, dass wir eine Zeichnung erst gar nicht durchführen oder zeitlich aufschieben müssen.
Zu diesen Krankheitsbildern zählen: - alle Infektionskrankheiten wie z.B. starke Erkältungen, Bindehautentzündungen, Gesichtsgürtelrose, Aids und Hepatitis (um nur einige zu nennen) - Herzrhythmusstörungen und Herzklappenkrankheiten - Blutgerinnungsschwierigkeiten - diverse Hautveränderungen in dem zu pigmentierenden Areal - bekannte Allergien gegen Hilfsmittel oder Farben, die verwendet werden
Immer wieder werden wir gefragt, ob wir zu einer Lippenverschönerung raten, auch wenn die daran interessierte Person hin und wieder Herpes simplex (Lippenbläschen) hat.
Die umfassende Aufklärung der Kundin und das Aussuchen eines geeigneten Termins, zum Beispiel nicht kurz vor einem Urlaub oder einem wichtigen festlichen Anlass, ist gerade im Bezug auf das Auftreten von Lippenbläschen sehr wichtig. Weitergehende Informationen zum Thema Lippenbläschen erhalten Sie auf unser Seite Begleiterscheinungen.
Bei Kunden, die blutverdünnende Präparate einnehmen und bei Diabetikern können sich vereinzelt kleine Hämatome (Blutergüsse) bilden, die sich jedoch ganz von allein innerhalb von wenigen Tagen nach der Behandlung zurückbilden. Gerade diese Kunden gehören in die Hände von erfahrenen Permanent Make up - Spezialisten. Für den Visagist ist es wichtig von der Kundin zu erfahren, ob bei ihr durch eine Erkrankung mit besonderer Vorsicht zu pigmentieren ist. Erfahrungsgemäß dauert die "Abheilungsphase" etwas länger.
Schwangeren Frauen raten wir, erst nach der Entbindung und der darauf möglicherweise folgenden Stillzeit eine Permanent Make-up durchführen zu lassen, da auch die Lokalanästhetika die zum Betäuben beim Einzeichnen des Permanent Make-ups eingesetzt wird - wenn auch nur im geringen Umfang - in den Blutkreislauf und die Muttermilch gelangen kann. Gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft können Anästhetika den Verlauf der Schwangerschaft unvorteilhaft beeinflussen. Noch gravierender sind die Folgen wenn innerhalb der Schwangerschaft nach einer Lippenbehandlung eine Herpes-Infektion auftritt. Weitere Informationen zum Herpes-Simplex können Sie auf der Seite der Begleiterscheinungen nachlesen.
Personen mit einem Glaukom haben einen erhöhten Augendruck. Wir zeichnen diesen Personen nur dann einen Eyeliner, wenn ihr Augenarzt die Behandlung für unbedenklich hält. Brauen- und Lippenverschönerungen sind unbedenklich.
Personen mit starker Neigung zu Kelloiden, den wulstartigen Narben, sollten von Camouflage-Zeichnungen Abstand nehmen, da die Überpigmentierung der Narben mit einem Hautton in diesem Fall unter Umständen nicht das gewünschte Ergebnis liefert.
Bei allen Personen, die zu Allergien gegen dekorative Kosmetika neigen, sollte ein Test der Art durchgeführt werden, dass ein Testpunkt mit der gewünschten Farbe an einer unauffälligen Stelle gesetzt wird. Allergien, einhergehend mit Schwellungen oder Juckreiz, sind zumindest bei der Verwendung unserer Farben nahezu ausgeschlossen.
In dem zu pigmentierenden Bereich sollten keine Warzen, Muttermale, Gewebs- und Pigmentveränderungen sein. Muttermale und Pigmentflecken dürfen nicht überpigmentiert werden, da man sonst nicht beobachten kann, ob sie sich krankhaft verändern! Viele Mitbewerber geben dem Wunsch der Kundin nach und zeichnen einen Schönheitsfleck, auch wenn das zu pigmentierende Gewebe bereits anormal aussieht.
Alkoholiker, starke Raucher und Kunden, die durch andere Suchtmittel, starke Schlaf- oder Beruhigungsmittel belastet sind, reagieren trotz guter Lokalanästhesie (unserer diversen Methoden der örtlichen, äußerlich angewandten Betäubungsmittel) viel empfindlicher als gesunde Personen. Außerdem klingen eventuell vorübergehend auftretende Rötungen und Schwellungen langsamer ab.
Bei unstabilem Gemütszustand, der Neigung zu Panikattacken oder Klaustrophobie ist es besonders wichtig, dass sich der Visagist und die Kundin viel Zeit für die Beratung und die Behandlung nehmen. Die Kunden können sich um so mehr entspannen, je mehr Sicherheit der Permanent Make up Spezialist zu vermitteln vermag.
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Ich denke dass die Informationen hilfreich sein werden, aber ich habe sie noch nicht angewandt
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So äußerten sich andere Besucher über diese Seite unseres Internetauftritts:
W. Poscher schrieb am 31.08.2007:
Hallo Frau Schneider,
mit großer Überwindung und viel Bedenken hab ich mich entschlossen einen Lidstrich zeichnen zu lassen da ich auf Wimperntusche und Kosmetika im Gesicht immer stärker allergischer reagiere. Am ersten Termin haben Sie mir nach einer umfassenden Beratung nur einen Testpunkt eingezeichnet um sicherzugehen das ich auf Ihre Farbe nicht allergisch reagiere. Nach dem an dem Testpunkt auch nach einer Woche keine Rötung oder kein Jucken aufgetreten waren haben wir einen Termin vereinbart zum Einzeichnen. Sie haben mir daraufhin erst einen Oberlidstrich und dann 5 Wochen später noch den Unterlidstrich eingezeichnet.
Vom Ergebnis bin ich begeistert, anders kann ich es nicht ausdrücken. Es sieht einfach sensationell aus. Es war fast schmerzfrei und auch jetzt nach knapp einen Jahr ist noch keine allergische Reaktion aufgetreten. Gerne werde ich Sie wärmstens weiter empfehlen!
Liebe Grüsse aus Hagen Ihre Frau Poscher
B. Rehfeld schrieb am 12.01.2007:
"Auf Grund meiner vielen Allergien bin ich mit großen Bedenken zu Ihnen gekommen.
Durch Ihren Allergietest war ich beruhigt das die Wahrscheinlichkeit sehr gering sein würde das bei mir etwas passiert. Nach der ersten Behandlung dann war kaum etwas von der Farbe zu sehen. Sie sagten ja das Sie ganz bewusst behutsam vorgehen wollten. Nach der zweiten Behandlung bin ich vom Ergebnis sehr positiv überrascht. Sie haben ein ""goldenes Händchen"" für Formen und Farben bewiesen. Es gefällt mir sehr gut und ich fühle mich richtig gut damit.